Die Arbeiten am Hüttwilersee sind fast abgeschlossen und am Ostende des Hasensee wird aktuell das Ufer abgeflacht und ein schöner Steg erstellt.
Die Arbeiten im Seebachtal schreiten gut voran! Es konnten bei guten Wetterbedingungen schon einige Amphibien- und Limikolentümpel erstellt werden (siehe Bild unten)
Am 14. August fand endlich nach fast vierjähriger Planungs- und Findungszeit der Spatenstich zu zwei weiteren Aufwertungsmassnahmen statt! In den Bildern unten begrüsst unser Präsident Humbert Entress Geimeindebehörde, Stiftungsmitglieder, Unternehmer und Presse zum grossen Moment und bewährt sich gleich als Baggerführer!
Fernsehen und Zeitung berichteten wohlwollend über das Projekt.
Mit Freude habe ich heute wunderschöne Bilder von zwei sehr seltenen Libellenarten bekommen: von der Helmazurjungfer und der Grossen Moosjungfer. Diese beiden Arten sind seit 1886 verschollen im Seebachtal (Schläfli, 1995) und es freut uns alle sehr, dass nun beide wieder nachgewiesen wurden.
Die beiden Libellenarten profitieren stark von der extensiven Nutzung der Feuchtgräben und angrenzenden Wiesen!


Am Dienstag 20.03.2012 findet ein interessanter Vortrag über das Seebachtal statt. Die Stiftung Seebachtal emphiehlt den Besuch dieser Veranstaltung wärmstens.
Mögen sie sich erinnern, wann die Seebachtalseen das letzte Mal zugefroren waren? War es vor 2 Jahren oder doch vor 8 Jahren? Es war nach meinen Recherchen vor 6 Jahren im Januar 2006 der Fall!
Mit einem rasenden Bierharass haben "wir" es sogar bis in den Blick geschafft: http://www.blick.ch/news/schweiz/ostschweiz/rasender-bierharass-auf-huettwiler-see-id1765801.html
Auf dem Hüttwilersee tummelten sich an diesem Wochenende Hunderte von Leuten auf der Eisfläche. Eine faszinierende Perspektive, einmal vom Wasser zum Land zu schauen!
An diesem bitterkalten Samstag fanden sich rund 20 Frauen und Männer im Seebachtal ein. Die Soroptimistinnen Frauenfeld zusammen mit einzelnen Leuten, die einem ProNatura Aufruf folgten, arbeiteten fleissig unter der Leitung von Eugen Akeret und Andreas Engeler an den Seen. Da wurde Schilf geschnitten, Bäume gefällt und alles sauber zusammen gerecht und aufgeschichtet.
Auch die kleinsten Helfer packten fleissig mit an! Der junge FCB Fan auf dem Bild arbeitete schon aus rein praktischen Gründen ununterbrochen: er hatte dabei schön warm...
Im nachstehenden Artikel können wir eine Würdigung von Frau Margrith Pfister-Kübler über unseren geschätzten ehemaligen Präsidenten Heini Nüssli lesen! Er verstarb am dritten Adventssonntag am 11. Dezember 2011.
link zum pdf des Artikels aus der TZ
Am Dienstag 3. Januar 2012 findet ein interessanter Vortrag über den "Bärenvater" Dr. David Bittner statt. Die Stiftung Seebachtal emphiehlt den Besuch dieser Veranstaltung wärmstens.
Heute besuchte uns das TBA der Stadt Frauenfeld im Seebachtal. Die Besucher waren sehr interessiert und der Rundgang um den Hüttwilersee konnte bei besten Wetterbedingungen gemacht werden!

Joggi Rieder begrüsst Thomas Müller, den Leiter des Frauenfelder TBA und seine Mitarbeiter im Seebachtal.
Am Dienstag 13.12.2011 findet ein interessanter Vortrag über das Waldsterben statt. Die Stiftung Seebachtal emphiehlt den Besuch dieser Veranstaltung wärmstens.
link zum pdf der Veranstaltung
Endlich konnte ein langersehnter Wunsch von vielen Spaziergänger verwirklicht werden und es wurden rund um die beiden grossen Seen (Hüttwiler- und Nussbaumersee) mehrere Bänke aufgestellt. Die kleinen Kunstwerke wurden von der Kartause Ittingen unter der Leitung von Daniel Schedler errichtet.

Das Theater jetzt (www.theaterjetzt.ch) konnte ereulicherweise an seiner äusserst gut besuchten Benefizveranstaltung zu Gunsten der Stiftung Seebachtal 3'100.- einspielen. Die Stiftung bedankt sich sehr für diesen grosszügigen Beitrag zu Gunsten von Tiere, Pflanzen und der ganzen Landschaft im Seebachtal.
Das Theater jetzt (www.theaterjetzt.ch) wird freundlicherweise eine Benefizveranstaltung zu Gunsten der Stiftung Seebachtal veranstalten. Sie führen das Freudenhaus von Guy de Maupassant im Klingenberg in Homburg TG auf. Wir bedanken uns sehr herzlich und möchten allen unseren Mitgliedern die Verbindung von Kultur und Natur wärmstens an Herz legen.
Zum Inhalt des Stücks: Madame Tellier ist Betreiberin eines Freudenhauses, vulgo Puffmutter. Sie ist auch Patentante der kleinen Constance, die eine Tagesfahrt entfernt auf dem Land wohnt. Constance feiert ihre Erstkommunion. Da darf Madame Tellier natürlich nicht fehlen. Diese lässt ihr Personal aber nur ungern alleine - und etwas Landluft täte diesem ohnehin etwas gut. Also beschliesst Madame, ihr Personal auf die Landpartie mitzunehmen. Was folgt, ist ein frivol-literarisches Roadmovie in die französische Literatur des 19. Jahrhunderts. Voller Lebenslust, Erotik und sinnlichem Humor.
Wir haben uns sehr gefreut, dass die Lehrlinge der Firma Witzig, Büroeinrichtungen, Frauenfeld unter der Leitung von Pascal Ebneter sich zur Verfügung stellten, einen Tag im Seebachtal einen Einsatz zu leisten. So konnte unter der fachkundigen Leitung von Eugen Akeret und Andreas Engeler viele Meter Hecken und Wiesenstreifen gepflegt werden. Wir danken allen Beteiligten ganz herzlich für ihren engagierten Einsatz!

Wir haben uns sehr gefreut, dass fünf Biologen aus verschiedenen Gebieten aus ganz Deutschland das Seebachtal besuchten (u.a. aus dem Harzgebirge; www.nationalpark-harz.de). Wir danken für das Interesse bis über die Landesgrenzen hinaus und freuen uns weiterhin auf Besuch aus nah und fern.
Joggi Rieder (rechts) erklärt den interessierten Besuchern die Massnahmen
Diesen Sommer fand unter der Leitung der Umweltpädagogin und Rangerin Vera Zahner ein WWF Lager mit ca. 20 Kindern im Seebachtal statt. Unter der Leitung von Frau Zahner wurden diverse Nisthilfen für Insekten am Unterstand in der Bürgerriet Weide angebracht. Wir danken allen Beteiligten für ihre tolle Arbeit!
Die Kinder nach vollbrachter Arbeit. Herzlichen Dank allen Beteiligten!
Heute konnten bei recht anständigem Wetter gut 30 Erwachsene und Kinder zum Tag der Biodiversität begrüsst werden. DIe muntere Gruppe wurde von Markus Grünenfelder (Fische), August Schläfli (Pflanzen), Manfred Hertzog (Insekten), Eugen Akeret (Vögel) und Peter Stahl/Lynn Stutz und Joggi Rieder (Amphibien) in die Artenvielfalt im Seebachtal eingeführt.

Auf dem Bild erklärt der Geschäftsführer Natur den Teilnehmer die vorkommenden Amphibien anhand von gefangenen Exemplaren. Das Leuchten in den Augen der Kinder bei der Freilassung der Tiere war wunderbar! (Bild: M.Hertzog)

Die Gruppe Naturinteressierter im Anmarsch...
Am Samstag, 12. Juni 2010 findet ein Tag der Artenvielfalt im Rahmen des UNO Jahres der Biodiversität im Thurgauischen Seebachtal statt!
Datum: Samstag, 12. Juni 2010, bei jeder Witterung!
Gemeinsame Veranstalter: Kanton Thurgau, Natur- und Vogelschutzverein Seebachtal, Stiftung Seebachtal.
Beschrieb: Im Rahmen des UNO Jahres der Biodiversität soll der Bevölkerung die Artenvielfalt im Kanton Thurgau, speziell im Naturschutzgebiet Seebachtal, näher gebracht werden. Dazu sind alle eingeladen anhand von verschiedenen Exkursionen die Tier- und Pflanzenwelt zu erleben. Dabei werden die Pflanzen, Amphibien, Tagfalter, Libellen und Fische durch ausgewiesene Fachexperten vor Ort gezeigt und etwas zur Ökologie der Arten erzählt. Dabei kann aktiv erlebt werden, wie man die Tiere einfängt, bestimmt und wieder in die Freiheit entlässt. Daneben wird viel Spannendes über die Renaturierungsbemühungen im Seebachtal in den letzten beinahe 10 Jahre erläutert und man bekommt einen Einblick in die wunderschöne Landschaft.
In Langen Teilen liegen zwar noch die letzten Eisschichten, und doch hat sich der erste Kiebitz mit seinem unverwechselbaren "Kiewit" am Himmel gezeigt. Wir wünschen uns sehr, dass im 2010 ein Bruterfolg erzielt werden kann! Und in den Amphibienweiher Im Riet südlich des Nussbaumersee konnte bereits der erste Bergmolch nachgewiesen werden.

Der Kiebitz ist ein Bodebrüter und hat schon einmal im Seebachtal gebrütet!

Die letzte Eisschicht In Langen Teilen.
Nach einem langen und teilweise sehr kalten Winter erwacht nun langsam der Frühling im Seebachtal. Die Zäune sind vom TBA Thurgau unter der Anweisung vom Natur-und Vogelschutzverein Seebachtal, dessen Mitglieder auch für das Sammeln verantwortlich sind, gestellt.
Die Amphibienzäune sind aufgestellt, die Frösche und Kröten können kommen,...
Ein im Winter 2009 ausgeholztes "Fenster", das eine wunderbare Sicht über den See ermöglicht!
Die Einzelbäume und Baumreihen sind wunderschön in die Landschaft gepflanzt worden. Die Bilder zeigen eine Birkenreihe am Hasensee (unten) und eine Eichenreihe im Bürgerriet (oben):


Diese Woche konnten im Seebachtal auf Stiftungsland über 80 Bäume gepflanzt werden. Die über 30 Birken, Eichen, Kirschbäume und Linden werten die Landschaft auf und erfreuen die Spaziergänger und Besucher der Region genz besonders! Der untenstehende Artikel zeigt auch, dass sich die Thurgauer Presse für das Ereignis interessierte (Thurgauer Zeitung, 13. Nov. 2009, G.Enders):

An diesem sonnigen Sommertag wagte sich eine weitere Delegation aus dem Osten zu uns. Der gesamte Gemeinderat der Ausserrhodischen Gemeinde Schwellbrunn besuchte uns und war beeindruckt über die Schönheit des Thurgaus.
Zudem durfte unser Präsident Humbert Entress das gesamte Bundesamt für Raumentwickung (ARE) im Gebiet begrüssen.
Heute durfte ich ein gutes Dutzend ehemalige Korporale der Schweizer Armee zusammen mit ihren Gattinnen durch das Seebachtal führen. Die Dienstkollegen aus den Kantonen Thurgau, St. Gallen und beider Appenzell treffen sich seit über 40 Jahren jedes Jahr.
Philip Taxbök von Hallo Biber organiserte für Pro Natura TG eine Führung rund um den Nussbaumersee zum Thema Biber. Wir durften ihn begleiten und die Stiftung Seebachtal vorstellen. Rund ein Dutzend Kinder und Erwachsene erfreuten sich dem guten Wetter und den interessanten Ausführungen der Referenten.

Am 10. Juni 2009 findet die Jahresversammlung der Stiftung Seebachtal statt. Wir freuen uns sehr über jede Teilnahme!
Einladung Jahresversammlung
Die Schweizerische Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz besuchte im Rahmen ihres 100 jährigen Bestehens das Seebachtal. Ihr Vorstandsmitglied Andreas Schönborn konnte rund 20 interessierte Personen begrüssen. Anschliessend führten Eugen Akeret und Joggi Rieder von der Stiftung Seebachtal die Personen an einer rund 3 stündigen Führung durch das Gebiet. Wir konnten sogar 3 Feldhasen und ein Pirolpaar aus nächster Nähe beobachten!

An einem kalten, aber wunderschön mystischen Vorsommermorgen durfte unser Geschäftsführer Natur gut 20 MitgliederInnen des Rotary Club Frauenfeld-Untersee begrüssen und die Aufwertungsmassnahmen an den Seen zeigen. Nachher ging es zum Bauernhof der Familie Notz zu einem gemütlichen Frühstück.

Joggi Rieder begrüsst die Clubmitglieder

Sogar ein sehr seltener Laubfosch machte uns die Aufwartung!
Unter der Leitung von Herrn Meier, dem Präsidenten, machten sich ein gutes Dutzend Naturfreunde aus dem schönen Hinterthurgau ins schöne Seebachtal. Bei gutem Wetter konnten wir den Nussbaumersee erwandern und viele schöne Eindrücke gewinnen.
Unter folgendem Link kann ein pdf mit dem Stiftungsland heruntergeladen werden:
Land der Stiftung Seebachtal (pdf; Stand Februar 2009)
Heute konnten nicht weniger als 8! Rehe im Vierezwanzgerriet zwischen Hüttwiler- und Nussbaumersee beobachtet werden!
Die beiden "Chrampfer" Eugen Akeret (links) und Daniel Schedler vor der Besprechung der durchzuführenden Arbeiten. Beide engagieren sich seit Jahren im Pflegebereich rund um die drei Seen. Herzlichen Dank an dieser Stelle für euren fanastischen Einsatz!
Der Bachunterhalt konnte heute durch die Firma Geiges AG abgeschlossen werden. Wir haben letztendlich mehr durchgeführt, als im Konzept vorgesehen! Der Firma danken wir für die fachgerechte und schonende Durchführung.
Heute haben wir zusammen mit dem Unternehmer die Umsetzung des Unterhaltskonzeptes vom September 2008 begonnen. Im 2009 werden die beiden Sammelgräben im Vierezwanzgerriet zwischen Nussbaumer- und Hüttwilersee ausgemäht.
Die neusten Resultate der Erfolgskontrolle können unter der Rubrik Aktivitäten/Erfolgs- und Wirkungskontrolle herunter geladen werden.
Wir wünschen allen Mitgliedern der Stiftung Seebachtal, allen Sympathisanten und Besuchern von Herzen ein gutes Neues Jahr und heissen sie jederzeit herzlich willkommen. Aktuell kann man eine verschneite Landschaft und vereiste Seen geniessen. Achtung: die Seen sind noch nicht offiziell fürs Schlittschuhlaufen von der Gemeinde freigegeben!

Am Nachmittag konnte südlich des Hüttwilersees ein Iltis mit einer Maus im Mund beobachtet werden. Er rannte über die Flurstrasse und verkroch sich im Dickicht von Brommbeeren und Goldruten!

Neu konnte im Seebachtal ein sensationeller Fund gemacht werden. Dominik Hagist konnte die Sumpfheidelibelle (Sympetrum depressiusculum) erstmals im Kanton Thurgau im Seebachtal nachweisen. Das zeigt, dass die Stiftungsziele, wie das Versumpfen und Vernässen der seenahen Flächen mit diesem Fund bestätigt werden.

Alle 2-3 Jahre organisiert der Kreisforstingenieur Heinz Kuhn eine Begehung um den Hüttwilersee mit den Seeeigentümern, der Stiftung Seebachtal und dem Forst. An dieser Begehung wird festgelegt, was in den nächsten Jahren ausgeholzt wird und dient der gegenseitigen Information über anstehende Projekte.

Es nahmen teil (von links nach rechts auf dem Bild): Heinz Kuhn (Kreisforstingenieur), Eugen Akeret (Ornithologe), Röbi Schönholzer (Förster), Heini Nüssli (Vertretung Seeeigentümer), Georges Bridel (Seeeigentümer); Bildautor (Joggi Rieder, Stiftung Seebachtal).
Neu können verschiedene interessante Dokumente heruntergeladen werden. Bei der Rubrik Renaturierungsmassnahmen ist neu eine Karte mit allen bislang durchgeführten Massnahmen erhältlich. Bei der Rubrik Fauna und Flora können Factsheet von Highlight-Arten, die im Gebiet vorkommen, bezogen werden und bei der Rubrik Erfolgs- und Wirkungskontrolle ist eine Zusammenstellung aller Lebensräume mit den nachgewiesenen Arten (Amphibien, Reptilien, Libellen und Heuschrecken) vorhanden!
Zudem können Sie neu eine Auswahl an Bildern aus dem Seebachtal anschauen. Mit der Suchfunktion können Sie auch gezielt nach Begriffen suchen.
Viel Vergnügen beim Studium. Bei Fragen stehe ich jederzeit zur Verfügung (Joggi Rieder, 052 720 18 37 oder 076 564 18 37); ich freue mich auf Ihren Anruf!



















