Logo

Renaturierung "Bruggiriet" 2005


Im Bereich des westlichen Ufers des Hasensees wurden im Jahr 2005 mehrere Massnahmen umgesetzt:

  • Oberbodenabtrag zur Reaktivierung eines Flachmoores von einer Stärke von 0.1 m (Randbereiche) bis maximal 0.3 m auf einer Fläche von rund 0.8 Hektaren und Ansaat mit der von der ETH entwickelten Saamenmischung.
  • Rodung eines Ufergehölzgürtels (Gebüsch / Weiden und Birken) auf einer Länge von ca. 170 m.
  • Offenlegungen von der von Westen kommenden Haupt-Drainageableitungen in einen breiten, schlängelnden Riedgraben und Anordnung eines Absetzbeckens bei Drainageauslauf.
  • Abbruch von vier Fischerstegen und eines Picknickplatzes (Tisch, Bank).
  • Verstopfen resp. Unterbrechung von zahlreichen Drainageleitungen, die auf dem Gebiet der Stiftung liegen, zur weiteren Vernässung des Bruggirieds.
  • Extensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung der umgebenden Bereiche im Bruggiried.

An der Südseite des Hasensees wurden des Weiteren drei kleinere Drainageleitungen geöffnet und als offene Wiesengräben richtung See geführt. Diese Stichgräben wurden mit artenreichen Samenmischungen angesät, beziehungsweise mit Heckengehölzen bepflanzt.

Mündung des neu geschaffenen Rietgrabens kurz nach der Fertigstellung im September 2005.